Was ist das?

In den sechziger Jahren entstand in Amerika eine Kunst namens 'earthworks':
Auf unberührtem Gelände (Wüsten, Canyons,...), drangen schwere Baumaschinen in die Reinheit der Natur, um Kunstobjekte zu gestalten.
Schnell wurde dieser fast brutal anmutenden Technik von Umweltschützern ein jähes Ende gesetzt.

Pioniere, unter anderem auch Andy Goldsworthy, schafften in den frühen siebziger Jahren eine an der Natur orientierte Kunst, die ausschließlich mit Naturmaterialen in der Landschaft arbeitet.
Das ökologische Bewusstsein, Vergänglichkeit und der Zerfall im Zyklus der Natur spielen hierbei eine zentrale Rolle…

 

 

 

 

Bei und nach der Arbeit mit Naturmaterialien können erwünschte Nebenwirkungen, wie Umweltbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Belebung der Kreativität, Erweiterung der persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten, Anregung der Sinne, Steigerung der Achtsamkeit, Entspannung, sowie (bei Landart in der Gruppe) Förderung der Teamfähigkeit und sozialen Kompetenz, auftreten.

Bereits fünf Minuten körperliche Aktivität im Grünen verbessern Stimmung und Selbstwertgefühl deutlich. Alleine das Wahrnehmen schöner Landschaften, sowie Tageslicht und frische Luft, bewirken eine Senkung von Blutdruck und Puls. Verspannungen der Muskulatur werden gelöst. Natur wirkt verlangsamend auf die Hirnstromschwingungen und bewirkt eine Steigerung des Stimmungshormonspiegels, wodurch eine physiologische Stressreduktion entsteht.

Schon alleine das Betrachten von Bildern mit Naturmotiven, lässt zum Beispiel in Arztpraxen den Angstpegel bzw. in Spitälern den Bedarf an Schmerzmedikamenten sinken.

Rainer Brämer                  http://www.natursoziologie.de/NS/natur-und-psyche/natur-und-psyche.html 

 

                                      

 
 
 
 
Bedenken sie, dass keines dieser Motive mehr existiert...

 

 

natur.kunst.therapie 2019